Was Sie erreichen und dafür brauchen

Schreiben Sie auf, was Ihre Website leisten soll, welche Inhalte vorhanden sind und welche Fragen vor einem Angebot noch offen sind.

Halten Sie bereit: Ihre wichtigste Leistung, gewünschte Besucher, die vorhandene Website, Texte und Bilder sowie die Person, die Inhalte bestätigen kann.

So gehen Sie vor

Schritt 1: Notieren Sie, was ein Besucher verstehen und als Nächstes tun soll.

Schritt 2: Beschreiben Sie Leistungen, vorhandene Belege und benötigte Funktionen. Halten Sie auch fest, was nicht zum Projekt gehört und was Sie selbst beitragen.

Schritt 3: Markieren Sie offene Fragen und besprechen Sie diese mit der zuständigen Person.

Durchgespieltes Arbeitsbeispiel

Ein Beispiel zur Orientierung

Aus „Wir brauchen eine neue Website“ wird ein brauchbares Briefing.

Fiktiver Dachbetrieb: Interessenten fragen häufig nach Leistungen, die der Betrieb gar nicht anbietet. Zuerst soll die Sanierungsleistung verständlich werden.

Ausgefülltes Muster · fiktive Angaben

Musterbriefing: Sanierungsleistung verständlich erklären.

Besucher
Hauseigentümer mit einer geplanten Sanierung
Ziel
Leistungsumfang erkennen und ein erstes Gespräch vorbereiten
Erster Umfang
Eine Leistungsseite, ein belegter Projektbericht, ein direkter Kontaktweg
Nicht enthalten
Shop, Terminbuchung und zusätzliche Ortsseiten
Material
Bestätigte Leistungen, Einsatzgebiet, eigenes freigegebenes Projektmaterial
Abnahmeaufgabe
Leistung, Ausschlüsse und nächsten Schritt ohne zusätzliche Erklärung finden
So entsteht das Ergebnis – Schritt für Schritt
  1. Ziel · eine Besucheraufgabe wählen

    Ein Hauseigentümer soll erkennen, ob Dachsanierung zum Betrieb passt und welche Angaben für ein erstes Gespräch genügen.

  2. Umfang · den ersten Schritt begrenzen

    Eine Sanierungsseite, ein bestätigter Projektbericht und ein Kontaktweg werden vorgeschlagen. Shop, Terminbuchung und zusätzliche Ortsseiten gehören zunächst nicht dazu.

  3. Material · Tatsachen zuordnen

    Die Betriebsleitung bestätigt Leistungen und Einsatzgebiet. Für das Projektbild werden Motiv, eigene Rolle und Bildrechte dokumentiert. Fehlende Belege bleiben sichtbar offen.

  4. Entscheidung · Abnahme vereinbaren

    Eine unbeteiligte Person soll Leistung, Ausschlüsse und nächsten Schritt ohne mündliche Erklärung finden können. Die Beteiligten legen fest, wer die Inhalte freigibt.

Woran Sie das Ergebnis prüfen

Das Briefing nennt Zielgruppe, Aufgabe, ersten Umfang, Ausschlüsse, Materialzuständigkeit und eine überprüfbare Abnahmeaufgabe.

Wenn etwas schiefgeht: Korrektur und Grenze

Fehlt das freigegebene Projektfoto, wird keine fremde Arbeit als Referenz eingesetzt. Der Projektbericht bleibt zurückgestellt oder erklärt nur nachgewiesene Tatsachen mit geeignetem freigegebenem Material.

Ein ausgefülltes Briefing ist noch kein Festpreisangebot und keine technische Bestandsprüfung.

Was leicht schiefgeht und was offenbleibt

Vermeiden Sie: Mit einer allgemeinen Wunschliste bereits Festpreis und vollständige Website bestellen.

Grenze dieser Anleitung: Das Briefing ist keine technische Diagnose und keine Veröffentlichungserlaubnis.

Woran Sie einen brauchbaren Stand erkennen

Eine zweite Person kann Ziel, ersten Umfang, verantwortliche Rolle und offene Entscheidungen wiedergeben.

Halten Sie fest, wer was wann geprüft hat. Unbekannte Punkte bleiben offen, bis sie tatsächlich bestätigt sind.

Arbeitsmittel

Druckbare Arbeitsfolge

  1. AusgangslageIhre wichtigste Leistung, gewünschte Besucher, die vorhandene Website, Texte und Bilder sowie die Person, die Inhalte bestätigen kann.
  2. Schritt 1Notieren Sie, was ein Besucher verstehen und als Nächstes tun soll.
  3. Schritt 2Beschreiben Sie Leistungen, vorhandene Belege und benötigte Funktionen. Halten Sie auch fest, was nicht zum Projekt gehört und was Sie selbst beitragen.
  4. Schritt 3Markieren Sie offene Fragen und besprechen Sie diese mit der zuständigen Person.
  5. AbnahmeEine zweite Person kann Ziel, ersten Umfang, verantwortliche Rolle und offene Entscheidungen wiedergeben.